Journaling: Übungen die deinem Geist gut tun für mehr Klarheit im Kopf
Kennst du das Gefühl, wenn im Kopf alles gleichzeitig passiert? Gedanken an den nächsten Einkauf, das geplante Workout, die Frage, was heute auf den Teller kommt und mittendrin du, mit dem Wunsch nach etwas mehr Ruhe im eigenen System. Gerade wenn man bewusst lebt, sich mit Ernährung, Bewegung und einem natürlichen Lebensstil auseinandersetzt, bleibt oft wenig Raum zum Durchatmen. Journaling kann hier mehr sein als nur Schreiben. Es ist ein Weg, Ordnung ins Gedankenchaos zu bringen mit Stift und Papier zurück zur eigenen Mitte zu finden. In diesem Artikel zeige ich dir 5 Übungen die dich im Alltag unterstützen können und wie du mit fünf einfachen Übungen mehr Klarheit, Fokus und Gelassenheit gewinnst.
Was sind achtsame Übungen
Beim achtsamen Journaling geht es nicht darum, chronologisch dein Leben festzuhalten, sondern bewusst mit deinen Gedanken, Gefühlen und Zielen umzugehen. Es hilft dir, deine inneren Prozesse zu reflektieren, Muster zu erkennen und gezielte Schritte in Richtung deiner Ziele zu unternehmen. Mit nur wenigen Minuten pro Tag kannst du so eine Gewohnheit etablieren, die deine mentale Gesundheit und dein Wohlbefinden nachhaltig fördert.
5 Übungen die dich beim Journaling unterstützen
1. Dankbarkeitsliste
Dankbarkeit zu üben ist ein einfacher, aber kraftvoller Weg, deinen Fokus auf das Positive zu lenken. Schreibe jeden Tag 3 Dinge auf, für die du dankbar bist. Das können kleine Dinge sein, wie ein gutes Workout, ein leckeres Essen oder eine nette Begegnung. Nutze einen speziellen Notizblock nur für deine Dankbarkeitslisten, damit du sie später immer wieder durchblättern kannst. Seit ich diese Übung in meinen Alltag integriert habe, fühle ich mich ausgeglichener und kann stressige Situationen besser meistern. Wie in dem Beitrag über Dankbarkeit bereits erwähnt.
2. Journaling Übungen für Gedankendetox
Du hast einen Kopf voller To-dos und Sorgen? Schreibe alles ungefiltert auf, was dich beschäftigt. Diese Übung hilft dir, den Geist zu entlasten und Platz für neue Ideen zu schaffen.
Zeitaufwand 5 Minuten zum Klarheit schaffen, Stress reduzieren 10 Minuten tiefergehende Reflexion
Mein Tipp für dich: Setze einen Timer, um dich nicht zu verzetteln. Nach dem Schreiben kannst du deine Gedanken sortieren und priorisieren.
3. Zielsetzung mit SMART-Methodik
Ein achtsames Leben erfordert klare Ziele. Nutze dein Journal, um deine Ziele nach der SMART-Methode (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert) zu formulieren. Schreibe sie auf und reflektiere regelmäßig, wie weit du gekommen bist.
4. Visualisierung deiner Zukunft nach deinen Vorstellungen
Stell dir vor, wie dein Leben in einem Jahr aussehen soll. Mit dem was du jetzt tust oder tun willst. Schreibe deine kurze Geschichte oder mache eine Skizze in deinem Journal. Diese Technik hilft dir, eine klare Vision für deine Ziele zu entwickeln und dich darauf auszurichten.
Tipp für dich: Erstelle eine visuelle Collage oder nutze Apps wie Canva, um deine Vision zu untermalen.
5. Reflexion: Dein Tag im Rückblick
Am Abend kannst du den Tag Revue passieren lassen. Was lief gut, was könnte besser werden? Diese Übung hilft dir, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und den nächsten Tag bewusster zu gestalten.
So mach ich das:
Ich stelle und beantworte jeden Abend dieselben drei Fragen:
Mein Highlight heute?
Was habe ich gelernt?
Was möchte ich morgen anders machen?
Mehr Klarheit Journaling
Achtsames Journaling ist mehr als nur Schreiben. Es ist eine Methode, dich selbst besser kennenzulernen, deine Ziele klarer zu definieren und deinen Alltag bewusster zu gestalten. Mit nur wenigen Minuten pro Tag kannst du spürbare Veränderungen erleben. Probiere die Übungen aus und finde heraus, welche am besten zu dir passt. Dein Kopf wird es dir danken!
Noch Fragen?
1. Wie viel Zeit solltest du für Journaling einplanen?
Schon 5 bis 10 Minuten pro Tag reichen aus, um erste positive Effekte zu spüren.
2. Benötige ich ein spezielles Journal?
Nicht unbedingt. Ein einfaches Notizbuch oder eine App reicht völlig aus. Wichtig ist, dass du dich damit wohlfühlst und es somit auch benutzt.
3. Kann ich Journaling mit meinem Fitness-Alltag verbinden?
Absolut! Nutze es z. B., um deine Trainingsfortschritte zu dokumentieren oder mentale Blockaden zu reflektieren.
4. Was mache ich, wenn mir nichts einfällt?
Beginne mit einer Dankbarkeitsliste oder schreib einfach drauflos. Ein bisschen Brainstorming hilft meist weiter. Oft kommen die Gedanken von selbst, sobald du anfängst.
5. Muss ich wirklich jeden Tag schreiben?
Nein, aber Regelmäßigkeit hilft. Fange klein an und schaffe dir feste Zeiten, die zu deinem Alltag passen.
